Systemische Aufstellung in Verbindung mit Quantenheilung

Der Turbo für Veränderung in allen Lebensbereichen

Wir alle sind stets eingebunden in ein System, im Freundes und Bekanntenkreis, in einem Unternehmen und in der Familie. Über die Ursprungsfamilie bis hin zu Groß- und Urgroßeltern, selbst wenn wir diese niemals persönlich kennengelernt haben. Ebenso mit Partnern und mit unseren Kindern.

Jedes dieser Systeme hat in sich ein Eigenleben, eigene Dynamiken und Gesetzmäßigkeiten.
All dies greift in unser Leben ein, auch wenn wir es gar nicht wollen. Oft stehen wir machtlos diesen übernommenen Dingen wie Verantwortung, Aufopferung, Schuld, Flucht und anderen behindernden Verhaltensweisen gegenüber.

Mit einer Aufstellung jedoch haben wir ein Werkzeug, mit dem wir diese Situationen durchleuchten und umwandeln können, so dass wir unser Leben so gestalten können, wie wir es wollen. Nur ein Kind, das innerlich mit seinen Eltern im Reinen ist, kann mit sich selbst im Reinen, glücklich und erfolgreich sein. Dies gilt auch – sogar im Besonderen – wenn das Kind erwachsen geworden ist.

 

Systemische Aufstellungsarbeit – Anwendungsgebiet Familie

Wir als Erwachsene glauben immer, was wir in der Kindheit erlebt haben und was uns geprägt hat, ist vorbei und hat nichts mehr mit dem zu tun, was heute ist.

Falsch!

Auch als Erwachsene sind wir immer noch Kinder unserer Eltern und werden es immer bleiben. Wir versuchen nur, mit Hilfe unseres Intellekts die Dinge zu entschuldigen oder zu verharmlosen, die wir erlebt haben. Typische Sätze sind hier »Meine Mutter hat es nicht besser gewusst« oder »Mein Vater war zu beschäftigt, er musste ja so handeln«.

Aber als Kind hatten wir diesen Intellekt nicht und haben viele Überzeugungen und Verhaltensweisen übernommen. Deshalb beeinflusst uns dies in unserem heutigen Leben. Ob bewusst oder unbewusst. Wir sind nicht wir selbst und auch nicht frei.

Im Folgenden nun einige Begriffe, mit denen wir bei systemischen Aufstellungen arbeiten und Beispiele, wie wir mit unserer Familie nicht im Reinen sind oder wie man auch sagt »verstrickt« sind:

(Begriffe anklicken!)

1. Nachahmung

Vielleicht kommt Ihnen das Beispiel bekannt vor, dass Ihre Eltern finanziell nicht so gut da standen oder sogar arm waren?
Sie konnten bisher alles probieren, arbeiten bis zum Umfallen und vieles mehr – sie kommen nicht aus dem Hamsterrad raus.

Hier kann es sich um das Gefühl der Nachahmung handeln. Dieses Gefühl gründet sich auf dem inneren Gefühl »wir dürfen nicht anders als die, zu denen wir gehören«, also zu unseren Eltern.

Ein Kind armer Eltern hat oft unbewusst nur ein reines Gewissen, wenn es später selbst arm bleibt. Oder wenn für die Eltern nichts anderes zählte als die Arbeit, dann gönnt sich das Kind meist nur mit schlechtem Gewissen eine Pause.

Ein anderes Beispiel:
Eine Klientin wollte sich, ohne es selbst richtig zu verstehen, mit 32 Jahren von ihrem Mann scheiden lassen. Bisher hatte sie mit diesem Mann eine recht gute Ehe geführt.
Während der Aufstellung kam heraus, dass Ihre Mutter mit 32 Jahren ihren ersten Mann durch einen Unfall verlor.

Auch hierbei handelt es sich um Treue oder Nachahmung. Diese »Treue« resultiert aus dem für Kinder existenziellen Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Als Kind versteht man unter Liebe, so werden und sein wie die, die ich liebe.

Und so leben wir meistens unsere Beziehungen und wundern uns, wenn wir wieder mal den »Falschen« abbekommen haben oder alleine sind.

2. Nachfolge bis in den Tod

Diese »Verstrickung« entspricht dem Wunsch, einem geliebten Menschen in den Tod zu folgen. Wenn zum Beispiel ein Kind sehr früh seine Eltern verloren hat oder ein Überlebender einen geliebten Partner, dann wirken hier Gedankenmuster wie »ich folge dir» oder »ich komme auch«.

Dies äußert sich sehr oft in schweren Krankheiten, Suizidgedanken sowie nicht erklärbaren häufigen Unfällen.

Bei einer Aufstellung zeigt sich dann immer wieder, dass es den Toten und Überlebenden in dieser Konstellation offenbar sehr schlecht geht. Hier gilt es, das Schicksal zu achten und sein Leben in Verantwortung weiter zu leben.

3. Erlösung des Schicksals der Familie

Diese Handlung kommt aus dem Wunsch, einer systemisch vorgeordneten Person (Mama, Papa) oder auch einem Partner ein schweres Schicksal abnehmen und an seiner Stelle die Bürde tragen zu wollen.

Beispiel:
Eine Klientin hatte einen Gehirntumor. Vor der Aufstellung geben ihr die Ärzte noch ein halbes Jahr zu leben. Es zeigte sich während der Sitzung, dass es ihre Mutter zu einem früh verstorbenen Bruder zog, dem sie in den Tod folgen wollte (siehe »Nachfolge in den Tod). Die Klientin hatte unbewusst gespürt, dass es ihre Mutter in den Tod zog. Daher hatte sie in ihrem Herzen beschlossen »Mama, lieber gehe ich als du«.

Beispiel:
Ein sehr geliebter Bruder eines Klienten ist frühzeitig verstorben. Aus dieser Liebe heraus wollte der Klient ihm in den Tod folgen. Er erlitt ständig Unfälle und am Schluss einen so schweren Auto-Unfall, dass er über 40 Jahre Schmerzmittel nehmen musste. Erschreckend aber war zu sehen, dass die jüngere Schwester des Klienten dies mitbekam und nach dem letzten schweren Unfall selbst verunglückte und starb. Dies geschah nur, damit der Bruder (Klient) bleiben durfte. Heute ist dieser Klient schmerzfrei.

Die Erkenntnis aus diesen Beispielen: Es wäre auch anders gegangen, wenn man sich bewusst gewesen wäre, welche »Verstrickungen« wirken.

4. Identifizierung und Stellvertretung

Ein wichtiger Baustein bei der Aufstellungsarbeit ist die Liebe. Die Liebe wird im Familiensystem immer versuchen auszugleichen. Das passiert ganz allein und ohne unser bewusstes Zutun.

In der Praxis heißt das, wir identifizieren uns mit einer Person, die im Familienverbund ausgestoßen ist und repräsentieren diese nun im System. Wir übernehmen die Gefühle dieser Person und ahmen sie unbewusst nach. Man »ist« diese Person regelrecht und läuft in ihren Schuhen. Anders ausgedrückt, wir handeln nicht so, wie wir eigentlich wollen.

Die Dynamik im Familiensystem versucht nun, die fehlende Liebe oder Achtung zu der ausgestoßenen oder verurteilten Person auszugleichen.

Beispiel:
Ein Paar, dessen Tochter unter chronischer Unruhe und Neurodermitis litt, stellte seine Gegenwartsfamilie auf. Dabei wurde deutlich, dass die Tochter mit einer früheren Frau des Mannes »verstrickt« war, von der er sich auf eine unschöne Art getrennt hatte. Nun wurde die Frau während der Aufstellung gewürdigt (also die Liebe im System wieder hergestellt). Danach konnte die verschmähte Frau der neuen Verbindung ihres Exmannes und dem Kind ihren Segen geben. Daraufhin verschwand nach kurzer Zeit die Neurodermitis des Kindes.

5. Anmaßung

Oft erleben wir in den Aufstellungen, dass ein Kind glaubt, der bessere Mann oder die bessere Frau für Mama bzw. Papa zu sein als der andere Elternteil. Dies führt dann dazu, dass es immer mit einem Elternteil massiven Streit hat und sich zu dem anderen hingezogen fühlt.

Das Kind mag sich hierbei vielleicht wichtig vorkommen, doch es verliert sein Gefühl für sich selbst und büßt seine Freiheit ein, einfach nur ein Kind zu sein.

Diese Systematik kann so bei unserer Gegenwartsfamilie als auch bei unserer Herkunftsfamilie direkten Einfluss auf uns haben. Denn, wie bereits gesagt, sind wir immer Kinder oder Eltern. Diese Problematik kann auch unter Geschwistern wirken, so dass auch hier kein Frieden untereinander eintreten kann.

6. »Ehren und Annehmen«

Die Beziehung zur Familie zu ordnen ist ein bedeutsamer Prozess, dem viele Menschen aus dem Weg gehen, der aber weit reichende Folgen hat.

Er besteht darin, die Eltern zu ehren (dies hat nichts mit den zehn Geboten zu tun) und zu nehmen – gemeint ist damit ein tiefer innerer Frieden und die Zustimmung zu den Eltern, wie sie sind und waren.

Bert Hellinger schreibt in einem seiner Bücher:
Vater und Mutter wird man nicht durch moralische Eigenschaften, sondern durch einen gewissen Vollzug und der ist vorgegeben. Wer sich diesem Vollzug stellt, ist eingebunden in eine große Ordnung, der er dient, unabhängig von seinen moralischen Qualitäten. Die Eltern verdienen Anerkennung als Eltern allein durch den Vollzug. Das Wesentliche, das von den Eltern kommt, kommt durch die Zeugung und durch die Geburt. Denn sonst gäbe es uns nicht!
Alles, was dann folgt, ist Zugabe und kann von jemand anderem übernommen werden.

Von großer Bedeutung ist es, anzuerkennen, dass das Ehren und Nehmen der Eltern eine seelische Leistung des erwachsenen Kindes darstellt, die es allein vollbringen muss.

Zu nehmen bedeutet nämlich, die eigene Herkunft, das eigene Schicksal und das eigene Leben anzunehmen. Diese Annahme befreit immense Kräfte und wirkt sich positiv auf die Gestaltung der Gegenwart und damit auch der Zukunft aus.

Denn von der Mutter bekomme ich die weibliche Kraft, das heißt, ich kann zu meinem »Frau-sein« stehen und meine Weiblichkeit annehmen, und von meinem Vater die männliche Kraft, die ich benötige, um im Leben zu stehen und um meinen Aufgaben gewachsen zu sein.

Und dies alles mit Liebe!

Weiterhin übernehmen wir dadurch die volle Verantwortung für unser Leben und verlassen unsere Opferhaltung, indem wir nicht mehr andere Menschen für unsere persönliche Lebnenssituation verantwortlich machen.


Wie wirken Systemische Aufstellungen?

Beim Aufstellen des Systems zeigt sich die Dynamik, die gegenwärtig am Wirken ist. Das heißt, das innere Bild, das wir in uns tragen, uns prägt und nach dem wir unbewusst unser Leben und unsere Beziehungen gestalten, und die manchmal auch verantwortlich sind für Krankheiten, psychosomatische Störungen, Unfälle und Selbstmorde, wird hier mit Hilfe von Stellvertretern (andere Seminar-Teilnehmer) dargestellt.

Allein dies ist manchmal schon heilend, da einem bewusst wird, wie man manche Dinge sieht oder wie man handelt.

Mit Hilfe dieser „Stellvertreter“ wird nun in kleinen und nachvollziehbaren Schritten das System neu geordnet, so dass Sie ein neues „inneres Bild“ Ihrer Familie oder Lebenssituation bekommen.

Dieses wirkt heilend in der Seele und eröffnet für die Zukunft neue Möglichkeiten für Liebe und Freiheit und ermöglicht uns, unsere Beziehungen in tiefer Harmonie zu erleben. Oft fühlen wir Dankbarkeit und Freude wenn wir erkennen, wie vollkommen doch eigentlich alles ist.

Neben der Herkunftsfamilie (Eltern, Großeltern, Geschwister) ist auch das Gegenwartssystem (Partner, Kinder usw.) wichtig, um mögliche Verstrickungen mit früheren Partnern zu erkennen und zu lösen.

Ebenso können bei dieser Arbeit Themen wie Angst, Selbstwertgefühl, Krankheiten, Arbeitssituationen (Fluktuation, Auftragsverlust und Geldthemen) aufgestellt werden.

Meine Methode

Während eines viermonatigen Aufenthalts in Südafrika, in denen ich die systemische Aufstellungsarbeit praktizierte und lehrte, habe ich meine eigene Arbeitsweise entwickelt um Menschen auf ihrem individuellen Weg zu helfen.

In diese Arbeit fließen, je nach Bedarf und unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation, die Grundelemente des Familienstellens (Bert Hellinger), Releasing (nach den Lindwalls) und seit neuestem die effektive Methode QC-Quantum-Clearing in ein gemeinsames Miteinander ein.
Diese Kombination unterscheidet sich daher entscheidend von den üblichen Aufstellungsseminaren.

Nach meiner Erfahrung ist die Arbeit mit dem Klienten oft nicht mit dem Schlussbild abgeschlossen, sondern erst wenn der Klient auch vollkommen die Zusammenhänge versteht und die in den Zellen und Unterbewusstsein gespeicherten Information auch umgewandelt und transformiert wurden.

 

Die Teilnehmerzahl bei den Aufstellungsseminaren ist auf 10 begrenzt.

Zum Kennenlernen der Methode biete ich kostenlose Infoabende an.

Häufig gestellte Fragen …